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Stadtmeisterschaft 2018 - ein voller Erfolg in allen Belangen und auf ganzer Breite

Als Ausrichter der diesjährigen Stadtmeisterschaften der Senioren stand dem TuS schon zu Beginn des Jahres eine große Aufgabe vor der Brust.Meisterlich bewältigte unser Verein die logistische Herausforderung auch dank der vielen Freiwilligen, die sich für den Auf- u. Abbau, die Bewirtung, die Kasse, den sportlichen Ablauf etc. bereitwillig zur Verfügung stellten.

Auch sportlich verlief das Turnier aus Gahlener durchaus erfreulich. Nach Jahren des frühzeitigen Ausscheidens sicherten sich unsere Jungs nach einem 4:3-Sieg im Elfmeterschießen den dritten Platz gegen den SV Deuten, nachdem zuvor beide Teams auf die Austragung der Partie verzichtet hatten.

Die Halle war an beiden Tagen proppevoll, so dass einer tollen Atmosphäre nichts im Wege stand. Sportlich starteten am Samstag insgesamt 11 Mannschaften in drei Gruppen im Kampf um die Qualifikation für die Endrunde am Sonntag. In Gruppe A setzten sich am Ende die Teams des SV Altendorf sowie des SV Lembeck durch. Der BVH Dorsten, in der Vergangenheit gerade in der Halle ein Garant für die Endrunde, schied dagegen ein wenig überraschend aus.

In der Gruppe B waren es letztlich der SV Dorsten Hardt und Grün Weiß Barkenberg, die sich als Gruppenerster und Gruppenzweiter durchsetzten. Eine weitere kleine Überraschung ereignete sich in Gruppe C, in der mit dem FC Rot Weiß Dorsten, Blau Weiß Wulfen und den SV Deuten insgesamt nur drei Mannschaften an den Start gingen. Hier gerieten die in der Meisterschaft so ambitionierten Wulfener mächtig unter die Räder und verabschiedeten sich sang und klanglos aus dem Wettbewerb. Allerdings fehlten den Wulfener mit Danny Lützner und Stanislav Ziegler ihre beiden Topscorer.

Am Sonntag dann traten in Gruppe A neben Titelverteidiger SV Schermbeck der SV Lembeck, Grün Weiß Barkenberg sowie der SV Rot Weiß Deuten an. In Gruppe B dagegen warteten auf unsere Gahlener Jungs als Gegner die Teams des SV Altendorf, des SV Dorsten Hardt und des FC Rot Weiß Dorsten. Die Oberligakicker des SV Schermbeck, als Titelverteidiger und klassenhöchstes Team natürlich auch Favorit auf den Gruppensieg und auch auf die Titelverteidigung, starteten furios. Mit 6:2 sowie 6:1
wurden Lembeck und Barkenberg vom Platz gefegt und auch Deuten musste sich, wenn auch nur knapp mit 1:2, am Ende geschlagen geben. Dabei wiederholte das Team von Trainer Thomas Falkowski seine taktische Ausrichtung aus dem Vorjahr, agierte komplett mit mitspielendem Torwart, erzeugte so eine permanente Überzahlsituation und setzte die Gegner damit mächtig unter Druck. Als zweite Mannschaft qualifizierten sich die Deutener aufgrund des besseren Torverhältnis vor den Lembeckern für das Halbfinale. Abgeschlagen auf dem vierten Platz landeten die punktlosen Barkenberger, die allerdings schon im ersten Spiel verletzungsbedingt den Verlust Ihres einzigen etatmäßigen Keepers hinnehmen mussten und daher stark gehandicapt waren. In der anderen Gruppe hatte der SV Altendorf schlussendlich mit fünf Punkten und dem um einen
Treffer besseren Torverhältnis knapp die Nase vor unserem TuS-Ensemble vorn. Enttäuschend dagegen hier der Auftritt des SV Hardt, bei dem "Matta" Martin Strötzel als neuer Trainer wohl noch nicht die richtigen Impulse setzen konnte. Die Hardter schieden mit nur einem mikrigen Punkt aus. Dritter wurde der FC RW Dorsten, der zumindest einen Sieg gegen die Hardter verbuchen durfte.

Im ersten Halbfinale, gleichzeitig mal wieder ein Dorfmeisterschaftsduell gegen den SV Schermbeck, glichen unsere Jungs einen schnellen 0:2-Rückstand noch vor der Pause aus. Beide Male war es Marco Marrali, der die Gahlener Hoffnungen auf zumindest die Dorfmeisterschaft am Leben hielt. Schermbeck setzte jedoch nach, lag im zweiten Durchgang schnell wieder mit zwei Toren vorne. Der TuS versuchte nun auch über einen weiteren, per Leibchen als Torwart markierten, fünften Feldspieler, mehr
Druck nach vorn auszuüben. Dieser Schuss ging jedoch nach hinten los, nach mehreren Fehlpässen schraubten die Schermbecker das Ergebnis am Ende auf ein 7:3 hoch und zogen verdient ins Finale ein.

In die zweite Halbfinalpartie startete Bezirksligatabellenführer SV Deuten gegen Neu-A-Ligist Altendorf als klarer Favorit. Doch die Altendorfer präsentierten sich schon wie zuvor stark. Taktisch sehr diszipliniert, kämpferisch überragend und mit einem Martin Müller im Tor, der einen Sahnetag erwischte, kauften sie den Deutenern den Schneid ab und setzten sich knapp mit 1:0 durch.

Trotz des engagierten Auftritts der Altendorfer rechnete im Endspiel nun jeder mit einem Durchmarsch des SV Schermbeck mit einem am Ende mehr oder weniger klaren Ergebnis. Zunächst sah auch alles danach aus, die Falkowski-Elf ging schnell in Führung, setzte nach und führte kurz vor dem Seitenwechsel bereits mit 3:0. Fast wurden schon Wetten abgeschlossen, ob es ein zweistelliges Ergebnis werden könnte, da setzten die "underdogs" mit dem 1:3-Anschlusstreffer ein Lebenszeichen. Spätestens nach dem 2:3 wurde die zwischenzeitlich verstummte Kulisse wieder lauter. Als dann auch noch der 3:3-Ausgleich fiel, standen die Zuschauer reihenweise und applaudierten dem "David", der dem "Goliath" doch noch die Stirn bot. Es blieb letztlich beim 3:3, sodass der neue Stadtmeister im Elfmeterschießen gefunden werden musste. Auch hier stand vor allem Altendorfs Schlussmann Müller im Fokus, der alle drei Schermbecker Elfer entschärfte und damit Nico Kulms beim dritten Altendorfer Elfmeter eine Steilvorlage zum Gewinn der Stadtmeisterschaft gab. Schermbecks Keeper Drobe hatte bis dahin allerdings auch noch keinen Elfer kassiert, sodass Kulms Nerven wohl wie Drahtseile gespannt gewesen sein dürften. Doch Kulms behielt die Nerven, traf zum ersten Hallen-Stadtmeistertitel für Altendorf und brachte damit die Halle zum
kochen.

Es hätte an Dramaturgie nicht mehr sein können und gab der Veranstaltung ihren krönenden Höhepunkt. Nach dieser insgesamt aus sämtlichen Blickwinkeln mehr als gelungenen Veranstaltung darf man sich aus Gahlener Sicht schon auf die nächste Ausrichtung unter unserer Schirmherrschaft freuen. Allerdings müssen sich alle Erwartunsfrohen etwas gedulden, denn nur alle elf Jahre richtet jeder Verein die Wettkämpfe im Normalfall aus.

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